Im Süden der Türkei ist es zu einem Bombenanschlag gekommen. Foto: Petrovich12 - Adobe Stock

Ein vermutlich selbstgebastelter Sprengsatz ist im Süden der Türkei explodiert – fünf Menschen sind verletzt worden, darunter ein Polizist. Die Hintergründe zum Anschlag liegen noch im Dunkeln.

Adana - Bei einem Bombenanschlag auf einen Polizeibus im Süden der Türkei sind fünf Menschen verletzt worden, darunter ein Polizist. Der vermutlich selbstgebastelte Sprengsatz sei am Mittwoch in der Provinz Adana am Straßenrand detoniert, während der Bus vorbeifuhr, sagte Gouverneur Mahmut Demirtas der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Neben dem Polizisten wurden demnach vier Passanten getroffen. Niemand sei jedoch ernstlich verletzt, sagte der Gouverneur.

In den türkischen Medien veröffentlichte Aufnahmen zeigten den beschädigten Bus unter einer Fußgängerbrücke des Bezirks Yüregir. Zu den möglichen Drahtziehern äußerte sich der Gouverneur nicht. In den Jahren 2015 und 2016 war die Türkei Zielscheibe einer Reihe blutiger Anschläge, für die kurdische Rebellen oder die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) verantwortlich gemacht wurden.

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