In Sri Lanka ist die Gefahr nach den Anschlägen immer noch nicht gebannt. Foto: AFP

Nach den Anschlägen in Sri Lanka sind die Verdächtigen offenbar immer noch auf der Flucht. Über 350 Menschen waren bei den Bluttaten am Ostersonntag ums Leben gekommen.

Colombo - Nach den verheerenden Osteranschlägen in Sri Lanka sind Verdächtige nach Angaben von Ministerpräsident Ranil Wickremesinghe weiter auf der Flucht. Sie könnten Sprengstoff bei sich tragen, sagte Wickremesinghe am Donnerstag der Nachrichtenagentur AP. Der Vater von zwei Selbstmordattentätern vom Ostersonntag, ein wohlhabender Gewürzhändler, sei zudem festgenommen worden.

Bei den Anschlägen in Kirchen, Hotels und anderen Orten waren am Sonntag mehr als 350 Menschen getötet worden. Die Polizei bemüht sich um die Aufklärung der Bluttaten. Am Donnerstag veröffentlichte sie über die Medien eine Bitte um Informationen zu drei Frauen und einem Mann. Auf Fotos schien es so, als seien die Verdächtigen alle zwischen 20 und 30 Jahre alt. Wie die vier möglicherweise in die Anschläge verwickelt sein könnten, teilte sie allerdings nicht mit. Außerdem sprengten Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Colombo kontrolliert verdächtige Gegenstände und durchsuchten Fahrzeuge.

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