Andrea Kiewel in einer Folge des "ZDF-Fernsehgartens" Foto: imago/Revierfoto

In einem neuen Interview erklärt die Fernsehmoderatorin Andrea Kiewel, wie sie sich nach dem "ZDF-Fernsehgarten" immer entspannt - und warum sie auch in Tel Aviv wohnt.

Seit vielen Jahren ist Andrea Kiewel (54) ein bekanntes Gesicht im deutschen Fernsehen. Aber wie kann die Moderatorin des "ZDF-Fernsehgartens" nach ihren Shows abschalten? Das erklärt sie nun in einem Gespräch mit der "Bild am Sonntag". Außerdem erzählt sie, warum sie auch in Tel Aviv wohnt.

"Ich habe eine Wohnung in Frankfurt und eine in Tel Aviv. In der 'Fernsehgarten'-Saison habe ich es meistens so geregelt, dass ich am Sonntag um 18 Uhr ins Flugzeug steige und um Mitternacht meine kleine Wohnung in Tel Aviv aufschließe, mich mit einem Arak auf den Balkon setze und runterkomme", verrät Kiewel. Arak ist ein Anisschnaps. Nach einer Show tue ihr "alles weh". Darum bezeichnet sie ihren Job auch als "wirklich die schönste Schwerstarbeit, die man sich vorstellen kann."

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Ein Rückzugsort

Für sie sei Israel ein ganz besonderer Rückzugsort, denn dort kenne sie niemand. "So sehr ich meinen Job in Deutschland liebe, aber ich bin da halt die Frau aus dem Fernsehen und ich versuche immer, diesem Bild zu entsprechen. Da bin ich eben immer ein bisschen öffentlich", erklärt die Moderatorin. In Tel Aviv habe sie "Familie, sehr viele Freunde und auch einen ganz besonderen Herzensmenschen. Aber dazu sage ich nicht mehr, das ist nur meins und das beschütze ich ganz stark."

In Israel könne Kiewel sich auch einmal auf sich selbst konzentrieren. "Ich sorge mich seit über 30 Jahren um andere - und jetzt sorge ich mich auch mal um mich", meint sie. "Dieses Leben in Israel ist nun meine Version von: Jetzt mal so, wie es für mich am besten ist. Und wenn ich zurückkomme, dann habe ich so viel Liebe getankt, die ich dann wieder in Deutschland weitergeben kann." Die 54-Jährige erlebe ihre "persönliche Version von Freiheit und Glück" - und dazu gehöre es beispielsweise, ans Meer zu radeln, auch einmal im Schlabber-Look rauszugehen und einfach "ein paar Tage ohne feste Termine" zu sein.

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