Gegen seine Festnahme wehrte sich der Mann heftig (Symbolbild). Foto: Phillip Weingand/StZN

In Urbach hat ein 35-Jähriger ein sieben Jahre altes Mädchen angesprochen und vorgegeben, ihm über die Straße zu helfen. Statt dessen schleudert er es zweimal zu Boden. Passanten und Polizisten können ihn überwältigen.

Urbach - Am Samstagvormittag hat in Urbach (Rems-Murr-Kreis) ein 35 Jahre alter Mann ein sieben Jahre altes Mädchen verletzt und sich danach heftig gegen seine Festnahme gewehrt. Laut der Polizei hatte der Mann das Kind an einem Zebrastreifen an der Hauptstraße angesprochen und vorgegeben, ihm zeigen zu wollen, wie man richtig eine Straße überquert. Dazu nahm er das Mädchen an der Hand – dann hob er es jedoch hoch und warf es durch die Luft. Das Mädchen stürzte auf den Boden und verletzte sich. Diesen Vorgang wiederholte der Mann, sodass das Mädchen ein zweites Mal auf den Boden stürzte.

Passanten griffen ein, kümmerten sich um das Kind und hielten den Täter fest, bis die Polizei hinzukam. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der 35-Jährige äußerst aggressiv. Er wehrte sich massiv, schließlich gelang es, ihn am Boden zu fixieren und ihm Handschellen anzulegen. Das Mädchen kam mit diversen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Der Angreifer hatte laut einem Polizeisprecher keinen Alkohol im Blut. „Wir vermuten aber, dass er unter Drogeneinfluss stand. Anders ist dieser Angriff nicht zu erklären“, so der Sprecher. Deshalb sei eine Blutuntersuchung bei dem 35-Jährigen veranlasst worden. Er kam in eine Spezialklinik, ihm blühen nun mehrere Strafanzeigen.

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