Der blinde Star-Tenor ist mit seiner einzigartigen Stimme auf der ganzen Welt bekannt. Foto: Ferdinando Iannone©

Seinen Durchbruch in Deutschland erreichte der Sänger mit seinen Lied „Time to say Goodbye“. Am Freitagabend hat Andrea Bocelli in der Schleyerhalle das Stuttgarter Publikum in seinen Bann gezogen. Mit dabei: Sein ebenfalls talentierter Sohn Matteo.

Stuttgart - Da konnte man das schmuddelige Schneegegriesel fast vergessen, als Andrea Bocelli den Napoliklassiker „O Sole mio“ schmetterte und dazu auf die Leinwand am Bühnenhintergrund Aufnahmen der Amalfiküste mit azurblauem Meer projiziert wurden.

Bocelli hat noch immer den alten Charme

Voll besetzt war die Stuttgarter Schleyerhalle beim Konzert des blinden Tenors. In der ersten Konzerthälfte sang Bocelli ein Best-Of-Opera-Medley mit Arien von Verdi, Gounod, Leoncavallo und Puccini, darunter einige Duette mit der kubanischen Sopranistin Maria Aleida. Seine Stimme mag nicht mehr ganz so leicht ansprechen wie früher, doch besitzt Bocelli noch immer das charakteristische Timbre, das seine Fans in Verzückung geraten lässt. Nach der Pause gab es Filmmusik, Musical, dazu etwas Tango, garniert mit zwei Tänzern; bejubelt das Duett mit Sohn Matteo, der ebenfalls ein smarter Typ ist. Ovationen und drei Zugaben, „Nessun Dorma“ zum Schluss.

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