Seinen vorerst letzten Auftritt hatte Russ in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg. Foto: dpa

„Er braucht keine dritte Chemo“, sagte Eintracht-Trainer Niko Kovac am Rande des Trainingslagers des Bundesligisten in Österreich. Ein mögliches Comeback in der Bundesliga liegt trotzdem in weiter Ferne.

Frankfurt - Der an Krebs erkrankte Verteidiger Marco Russ von Eintracht Frankfurt ist auf dem Weg der Besserung. „Er braucht keine dritte Chemo. Das ist positiv“, sagte Trainer Niko Kovac am Ende des Trainingslagers in Flachau/Österreich Frankfurter Medien.

„Nach seiner zweiten Chemotherapie hat er mich angerufen, es geht ihm so weit gut. Nach der ersten Chemo hat er sich nicht so gut gefühlt, da wollte er seine Ruhe.“

Wann der 30 Jahre alte Abwehrspieler ein Comeback in der Fußball-Bundesliga feiern kann, ist aber nach wie vor völlig offen. „Wir hoffen, dass er in drei, vier Monaten langsam wieder mit dem Sport beginnen kann“, sagte Kovac.

Bei Marco Russ war kurz vor den beiden Relegationsspielen gegen den 1. FC Nürnberg eine schwere Tumorerkrankung festgestellt worden. Das „Frankfurter Urgestein“ (Kovac) wurde noch im Mai operiert. Der neue Sportvorstand Fredi Bobic erklärte in der vergangenen Woche, den 2017 auslaufenden Vertrag mit Russ auf jeden Fall verlängern zu wollen.

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