Amoklauf in Florida Trump geht von psychischen Problemen bei Täter aus

Von red/AP 

Donald Trump zieht seine Schlüsse zum Amoklauf in Florida. Foto: AP
Donald Trump zieht seine Schlüsse zum Amoklauf in Florida. Foto: AP

Nach dem Blutbad, das in einer Schule in Florida angerichtet wurde, geht US-Präsident Donald Trump davon aus, dass der Täter „geistig gestört“ ist.

Washington - US-Präsident Donald Trump hält den Urheber des Blutbads an einer Oberschule in Florida für vermutlich „geistig gestört“. „So viele Zeichen, dass der Florida-Schütze geistig gestört war, sogar wegen schlechten und unberechenbaren Verhaltens der Schule verwiesen“, twitterte Trump am Donnerstag. „Nachbarn und Klassenkameraden wussten, dass er ein großes Problem war. Solche Vorfälle müssen immer den Behörden gemeldet werden, immer wieder!“

Später veröffentlichte er eine offizielle Erklärung. Die Nation trauere mit denen, die Angehörige und Freunde bei der Tat an der Schule in Florida verloren hätten, hieß es darin. Für den späten Vormittag (Ortszeit, 17 Uhr MEZ) wurde eine Rede Trumps an die Nation angekündigt. Die Flagge über dem Weißen Haus wurde auf halbmast gesetzt.

Ein ehemaliger Schüler hatte am Mittwoch in der Schule in Florida das Feuer mit einem Sturmgewehr eröffnet und 17 Menschen getötet. 14 weitere wurde verletzt. Gegen den 19-Jährigen wurden am Donnerstag Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet.

Keine schärferen Waffengesetze

Bereits am Mittwoch hatte Trump zu dem Vorfall getwittert. Dabei äußerte er sein Beileid und erklärte, er habe mit dem Gouverneur von Florida gesprochen.

Trump hat bereits bei früheren ähnlichen Vorfällen auf psychische Probleme der Täter verwiesen und Forderungen nach schärferen Waffengesetzen zurückgewiesen.

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