Am Kreisverkehr in Rechberghausen war Amok wieder kreativ. Foto: Horst Rudel

Jahr für Jahr verziert das Aschermittwoch-Organisationskomitee – kurz Amok – den Rechberghäuser Kreisel. Heuer geht’s um den miefenden Grüngutplatz.

Rechberghausen - Andere Gemeinden ringen jahrelang darum, den Titel „Bad“ vor ihren Ortsnamen stellen zu dürfen. In Rechberghausen besorgt dies das Aschermittwoch-Organisationskomitee – kurz Amok – binnen einer Nacht. Wieder einmal wurde vor der heißen Phase der Fasnet der Kreisel im Ort mit einer Bauzaun-Installation geschmückt. Wieder einmal mit einem Thema, das die Bevölkerung im vergangenen Jahr umgetrieben hat: Der Gestank, den der umgebaute Grüngutsammelplatz ausdünstet, hat sich zu einem massiven Problem entwickelt, was die Amok-Leute mit dem Reim „Kompost oder Biomasse, Grünmüll stinkt in jeder Gasse“ kommentierten. Der närrische Schluss daraus: Rechberghausen wird kurzerhand nicht nur zum Luftkurort erklärt, sondern heißt künftig auch Bad Rechberghausen.

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