Am Freitag wird bei der Bahn die Arbeit niedergelegt. Foto: dpa/Martin Schutt

Ob an den Flughäfen oder auf der Schiene: Die zersplitterte Tariflandschaft im Verkehrsbereich birgt permanente Streikrisiken. Die Politik hält sich da offensichtlich lieber heraus, meint Matthias Schiermeyer.

 
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In welchem Ausmaß die Gewerkschaften den bundesweiten Verkehr blockieren können, hat schon der Megastreik am 27. März eindrücklich gezeigt. Die Neuauflage an diesem Donnerstag und Freitag wird keine solche Wucht haben, dennoch dürfte sie Reisende und Pendler gewaltig nerven. Dies kalkulieren die Gewerkschaften sehr wohl ein. Motto: Ein Streik muss weh tun. Wenn die EVG versichert, diesmal sei die Massivität eher Zufall als Planung, muss man dies nicht unbedingt glauben.