Am Wochenende des 18./19. Juni geht Stuttgarts größtes Event im Breitensport wieder über die Bühne – nach zwei Jahren Zwangspause. Königsdisziplin ist wieder der Halbmarathon.
Eine Strecke mit Start und Ziel an der Mercedes-Benz-Arena, garniert mit einer Schleife nach Untertürkheim, ehe der Weg durch Bad Cannstatt und entlang des Neckarufers führt, über Hofen bis nach Freiberg, dann über Münster wieder zurück in den Neckarpark – das ist der Halbmarathon-Parcours des nächsten Stuttgart-Laufs. Nach fast zwei Jahren Corona-Zwangspause geht das Event zum Ende der Pfingstferien, am Sonntag 19. Juni (Start ist um 9 Uhr), wieder über die Bühne. Parallel dazu gibt es auch eine kleinere, zehn Kilometer lange Schleife durch Bad Cannstatt, sowie ein Angebot für Handbike- und Rollstuhlfahrer.
„Rund um die Wettbewerbe gibt es an beiden Stuttgart-Lauf-Tagen ein umfangreiches Rahmenprogramm für Groß und Klein mit vielen Mitmachangeboten“, sagt Alexander Hübner, Marketingleiter des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes (WLV), der das Stuttgarter Laufwochenende organisiert. So stehen am Samstag, 18. Juni zunächst die Kinder im Mittelpunkt: Sei es beim Inliner-Rennen oder dem Minimarathon für den Nachwuchs, ehe das Teilnehmerfeld des so genannten „Los“-Laufs über fünf Kilometer an den Start geht.
Das Ziel sind rund 8000 Teilnehmer
Anders als noch beim bislang letzten Stuttgart-Lauf im Sommer 2019 wird der Zieleinlauf dieses Mal auf der Mercedesstraße und nicht im Stadion erfolgen. Schließlich wird die Mercedes-Benz-Arena mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft 2024 umgebaut. Da die Baustelle bereits im Mai beginnt, ist ein Finish im Inneren der Arena bei Stuttgarts größtem Breitensportevent nicht möglich. 2000 Starter haben sich bereits für den Stuttgart-Lauf registrieren lassen. Die Veranstalter rechnen mit 8000 Teilnehmern. Dies wäre etwas mehr als die Hälfte des Feldes von 2019, als noch insgesamt 14 000 Sportler starteten.
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„Die Pandemie hat bei vielen zu einem gewissen Stillstand geführt“, sagt Alexander Hübner zu dem Umstand, dass die Felder beim Re-Start generell – so etwa auch beim Heilbronner Trollinger-Lauf – nicht so groß ausfallen wie vor Corona. Dabei sei nicht die Angst vor einer Infektion auf der Strecke der ausschlaggebende Faktor für die Zurückhaltung einiger.
„Es haben in den vergangenen beiden Jahren schlicht die Events gefehlt, auf die die Hobbysportler hintrainieren konnten“, sagt Alexander Hübner vom WLV: „Teile der Szene sind daher ein bisschen eingeschlafen. Jetzt gilt es, gemeinsam den Schalter umzulegen.“
Zwischen Weinhängen und Neckarufer
Um sämtliche Läufe für Groß und Klein zwischen Stadion und den Weinhängen am Neckar an beiden Tagen durchführen zu können, ist obendrein ein großes Organisationsteam notwendig. So werden beim Stuttgart-Lauf, der sich als Amateurlauf ohne jegliche Start-und Siegprämien versteht, rund 1000 Helfer im Einsatz sein. Auch hier ist es nicht einfach, die ehrenamtlichen Kräfte allesamt zu reaktivieren. „Aber wir bekommen das hin“, sagt Alexander Hübner. Weitere Informationen zum Lauf sowie der Link zur Anmeldung finden sich im Internet auf www.stuttgart.lauf.de.