In den Stück geht es um die Frage, wie wir miteinander leben wollen. Foto: Beinhorn Fotografie

Yasmina Reza ist die weltweit erfolgreichste zeitgenössische Theaterautorin. Ihr Meisterwerk „Der Gott des Gemetzels“, 2011 auch in Hollywood verfilmt, ist jetzt erstmals am Alten Schauspielhaus zu erleben.

Regie führt Folke Braband, es spielen Anja Barth, Robert Besta, Sabine Fürst und Marco Steeger. Die Handlung: Zwei elfjährige Jungen prügeln sich auf dem Schulhof. Ihre Eltern treffen sich, um den Vorfall in Ruhe zu besprechen. Doch die gesittete Konversation heizt sich rasch auf. Mehr und mehr verlieren die vier gebildeten, gut situierten Erwachsenen die Kontrolle über sich selbst.

Sorgfältig verborgene Animositäten und Vorurteile treten zutage, bis schließlich alle Hemmungen fallen. Messerscharf beobachtet, treffsicher und mit diabolischem Humor hält Yasmina Reza so der bürgerlichen Welt den Spiegel vor. Es geht um die Frage, wie wir miteinander leben wollen.

„Der Gott des Gemetzels“: Premiere am 25. Januar, 20 Uhr, Altes Schauspielhaus, Tickets 07 11 / 22 77 00

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