Alno hat bereits angekündigt, noch im ersten Quartal neue Küchen ausliefern zu wollen. Foto: dpa

Die Übernahme von Küchenhersteller Alno durch einen britischen Investor ist in trockenen Tüchern. Die Gewerkschaft IG Metall ist aber noch immer skeptisch, ob der Küchenbauer eine Zukunft hat.

Pfullendorf - Nach der Übernahme von Alno durch einen britischen Investor ist die Gewerkschaft IG Metall noch immer skeptisch, ob der Küchenbauer eine Zukunft hat. „Ich möchte die Neue Alno GmbH nicht schlechtreden“, sagte der zweite Bevollmächtigte der der IG Metall Albstadt, Michael Först, dem „Südkurier“ (Montag). „Aber das Konzept ist mir noch nicht ganz klar. Wo sollen denn auf einmal die Kunden herkommen?“

Der britische Investor Riverrock hatte aus der 2017 insolvent gegangenen Aktiengesellschaft das Werk am Stammsitz in Pfullendorf erworben und baut die Produktion seit Jahresbeginn wieder auf. „Bei einer Bank hätte man für die Neugründung sicherlich keinen Kredit bekommen“, sagte Först dem Blatt. „Auf dem deutschen Markt ist der Name Alno durch die Insolvenz mittlerweile ziemlich verbrannt.“

Neue Küchen noch im ersten Quartal

Alno hat bereits angekündigt, noch im ersten Quartal neue Küchen ausliefern zu wollen. Im Jahr 2019 will das Unternehmen finanziell wieder auf eigenen Beinen stehen und dann in die Gewinnzone kommen.

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