Stuttgarts Volleyballerinnen feiern den 3:0-Sieg gegen Aachen. Foto: Baumann

Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart hatten am Samstag bereits ihr 32. Saisonspiel – und 3:0 in der Bundesliga gegen Aachen gewonnen. Dennoch erfordert das Programm viel Arbeit für den Trainer.

Stuttgart - Ein Rückschlag im Pokalfinale, ein Kraftakt in der Champions League, eine Pflichtaufgabe in der Bundesliga. Die vergangenen sieben Tage waren ein gutes Spiegelbild für die Belastung der Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart. „Das war unser 32. Match in dieser Saison, es ist extrem, was meine Mannschaft leisten muss“, sagte Trainer Giannis Athanasopoulos nach dem 3:0-(25:23, 25:20, 25:19)-Heimsieg gegen die Ladies in Black Aachen.

Pause für vier Spielerinnen

Eigentlich würde sich der 40-Jährige eine zweiwöchige Ruhepause wünschen, aber dafür bleibt keine Zeit. Deshalb ist es an Athanasopoulos, die richtige Abstimmung zwischen Anspannung und Erholung zu finden. „Jede Spielerin muss Pausen bekommen. Zudem müssen wir Trainingsinhalte in den Spielen ausprobieren“, sagte er. Wie das funktioniert, konnten die 1682 Zuschauer am Samstag beobachten. Während Debbie van Daelen (Infekt), Molly McCage, Madison Bugg und Julia Schaefer eine Verschnaufpause erhielten, betrieb der MTV kräfteschonende Arbeitsteilung. Zuspielerin Pia Kästner verteilte die Bälle gleichmäßig, so dass mit Krystal Rivers (12 Punkte), Jana Franziska Poll (12), Paige Tapp und Sarah Wilhite (je 11) gleich vier Spielerinnen zweistellig punkteten.

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