Vie Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart streckten sich am Ende vergebens – gegen das Team aus Novara kam das Aus in der Champions League. Foto: Baumann

Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart sind im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden. Der insgesamt starke Auftritt auf Europas Bühne soll aber so schnell wie möglich wiederholt werden.

Novara/Stuttgart - In sechs Länder ging die Europareise der Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart in dieser Saison. Nach der 2:3(14:25, 22:25, 25:16,25:18, 14:16)-Niederlage im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League bei Igor Gorgonzola Novara ist der Auftritt auf der internationalen Bühne vorbei. „Die Saison in der Champions League hat richtig Spaß gemacht. Natürlich wollen wir das im nächsten Jahr wieder erleben“, sagte MTV-Sportchefin Kim Renkema.

Im Hinspiel vor zehn Tagen agierte das Team von Cheftrainer Giannis Athanasopoulos über weite Strecken auf Augenhöhe und konnte den Italienerinnen beim 1:3 den ersten Satz in der Champions-League-Saison abknüpfen. Im Pala Igor Gorgonzola war der Tabellenführer der Bundesliga lange weit davon entfernt, die Gastgeberinnen in Verlegenheit zu bringen. Zu dominant agierte Novaras Angriff um Paolo Egonu (18 Punkte) ihre Ausnahmefähigkeiten unterstrich.

Am Sonntag gegen den SC Potsdam

„Über die beiden Spiele hat sich einfach die individuelle Qualität von Novara durchgesetzt“, sagte Renkema. Erst als das Ausscheiden durch den 0:2-Satzrückstand feststand, gewann der MTV gegen Novaras zweite Formation zwei Sätze.

Um auch im nächsten Jahr Champions-League-Luft zu schnuppern, müssen die Stuttgarterinnen die deutsche Meisterschaft gewinnen. Durch die zeitgleiche Niederlage von Verfolger SSC Schwerin (1:3 gegen VC Wiesbaden) steht bereits vor dem letzten Hauptrunden-Heimspiel an diesem Samstag gegen den SC Potsdam (18.30 Uhr/Sport 1) fest, dass der MTV als Spitzenreiter in die Play-offs geht.

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