Videoumfrage in Stuttgart zur allgemeinen Dienstpflicht “Die weibliche Uhr tickt immer“

Von Stephanie Schlagenhauf 

Seit sieben Jahren ist die Wehrpflicht in Deutschland Geschichte. Jetzt diskutiert die Politik, ob stattdessen ein soziales Dienstjahr für alle neu eingeführt werden soll – auch für Frauen, die ohnehin schon Karriere und Kinder vereinbaren müssen. Was sagen Menschen in der Stuttgarter Innenstadt dazu?

Stuttgart - Der Bundestag ist in der Sommerpause, doch die Diskussion um neue Gesetzesvorhaben geht weiter. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat eine Debatte angestoßen, ob eine allgemeine Dienstpflicht für junge Frauen und Männer sinnvoll wäre. Heranwachsende Männer könnten sich dann künftig entscheiden, ob sie den Wehrdienst leisten, oder ein soziales Jahr in Kindergärten, Altenheimen oder Kultureinrichtungen verbringen. Gefordert wird auch – und das ist neu – dass sich nicht nur junge Männer für den Staat engagieren, sondern auch junge Frauen ein Dienstjahr absolvieren müssten.

Wie sehen die Stuttgarter Bürger die Einführung eines Dienstpflichtjahres? Ginge nicht gerade für Frauen, die ohnehin schon Kinder und Karriere vereinbaren müssen, ein wertvolles Jahr Zeit im Leben verloren? Wir haben uns mit der Videokamera in der Innenstadt umgehört.

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