Emma Watson: Premium-Gin statt "Harry Potter". Foto: imago images/Cover-Images

"Harry Potter"-Star Emma Watson verkauft mit ihrem Bruder jetzt ihren eigenen Premium-Gin. Wie sie berichtete, sei sie den Umgang mit Alkohol von klein auf gewöhnt.

Nach zehn intensiven Jahren als Darstellerin der Hermine Granger in den "Harry Potter"-Verfilmungen ließ es die Schauspielerin Emma Watson (33) in den vergangenen Jahren erst einmal ein wenig ruhiger angehen. Sie drehte nur noch sporadisch Filme, war zuletzt 2019 in "Little Women" zu sehen, und widmete sich unter anderem ihrem politischen Engagement als UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Mädchenrechte.

"Ich habe mein Leben hinter mir gelassen"

Öffentlich trat sie nur noch selten in Erscheinung, im letzten Jahr nahm sie sich zudem eine ausgiebige Social-Media-Auszeit. Erst zu ihrem 33. Geburtstag am 15. April dieses Jahres meldete sie sich wieder zu Wort. Auf Instagram berichtete Watson, was sie während ihrer Auszeit getan habe: "Ich habe mein Leben hinter mir gelassen - ich habe surfen gelernt (schlecht), ich bin geritten (das hat besser funktioniert), ich habe viel Therapie gemacht".

Premium-Gin mit Bruder Alex

Außerdem habe sie mit ihrem Bruder Alex Watson (30) ein neues Projekt gestartet. Zusammen werden sie einen eigenen Premium-Gin auf den Markt bringen, der besonders nachhaltig produziert sei: "Mein Bruder und ich haben herausgefunden, wie man einen Gin aus recycelten Weintrauben herstellt!"

In einem Interview mit dem Luxusmagazin How To Spend It der Financial Times - auf dessen Titelblatt Watson mit Bruder Alex zu sehen ist - stellte die ehemalige "Harry Potter"-Darstellerin das unter dem Titel "Renais" laufende Alkohol-Projekt vor.

Schon als Kind Alkohol-Expertin

Dabei erläuterte sie, dass sie den Umgang mit alkoholischen Getränken schon seit ihrer Kindheit gewöhnt sei. "Ich war ziemlich überrascht, als andere Kids ganz begeistert von der Idee waren, an Alkohol heranzukommen. Seit ich ein Kind war, hat mir mein Vater immer zum Mittagessen Wasser mit Wein gegeben. Ich war also ziemlich verwirrt, als ich ein Teenager war und alle Alkohol als diese verbotene Frucht betrachteten."

Mittlerweile ist der gemeinsam entwickelte Gin der Watson-Geschwister auch schon in sehr schöne Flaschen abgefüllt und demnächst käuflich zu erwerben. Erste Bilder davon gibt es auf Alex Watsons Instagram-Seite zu sehen.