Astronaut Alexander Gerst durfte am Donnerstag mit Bürgern aus Künzelsau sprechen. Foto: AP POOL

Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt verläuft die Mission von Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation (ISS) nach Plan. Der Astronaut durfte am Donnerstag mit seiner Heimatstadt Künzelsau Kontakt aufnehmen.

Künzelsau - Die zweite Weltraummission des deutschen Astronauten Alexander Gerst läuft nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bisher nahezu reibungslos. 80 bis 90 Prozent der für seine ersten beiden Monate auf der Internationalen Raumstation (ISS) geplanten Experimente seien gemacht worden. „Und wir haben einzigartige Daten erhalten“, sagte DLR-Missionsmanager Volker Schmid am Donnerstag im baden-württembergischen Künzelsau, der Heimat von „Astro-Alex“. „Wir sind sehr zufrieden“. Wie geplant werde Gerst Anfang Oktober als erster Deutscher das Kommando auf der ISS übernehmen. Im Dezember kommt er zurück.

Sein Heimatort Künzelsau fieberte am Donnerstag einer Live-Verbindung ins erdnahe Orbit entgegen. Auch Gerst teilte via Twitter mit, dass er sich sehr auf den Live-Call in seine Heimatstadt freue. „Das schöne Hohenloher Land aus dem Weltraum zu sehen ist immer etwas besonderes fuer mich!“

20 Minuten sollten die Künzelsauer am Abend bekommen, um ihre Fragen an den berühmtesten Sohn der Stadt loszuwerden. Sie sehen und hören ihn dabei, er bekomme aber auf der ISS nur etwas zu hören, erklärte der Sprecher der europäischen Weltraumbehörde ESA, Marco Trovatello, in Künzelsau. Auch ein Video der geplanten Grußbotschaft „Hallo Alex“ aus Papptafeln werde er in 400 Kilometern Höhe erst in ein paar Tagen erhalten.
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