Foto: Leif Piechowski

Sicherheit geht vor: Im Gebäude des Justizministeriums am Stuttgarter Schillerplatz hat es am Mittwoch einen Polizeieinsatz gegeben. Dort war ein verdächtiger Brief aufgetaucht.

Stuttgart - Reichlich Aufregung hat es am Mittwochnachmittag im baden-württembergischen Justizministerium gegeben: In dem Gebäude am Schillerplatz in der Innenstadt war ein verdächtiger Brief aufgetaucht. Die Polizei sperrte sicherheitshalber ein Büro und den möglichen Gefahrenbereich ab. Am Ende konnte Entwarnung gegeben werden.

Die Befürchtung, dass Justizminister Guido Wolf womöglich ein Drohschreiben bekommen hätte, erwies sich als unbegründet. „Der Minister war nicht persönlich gefährdet“, sagt Ministeriumssprecher Steffen Tanneberger. Die Polizei war um 13.26 Uhr verständigt worden, nachdem in einem Büro ein verdächtiger Umschlag im DIN-A-4-Format entdeckt wurde. Die alarmierten Beamten gingen auf Nummer sicher und verständigten die Spezialisten für Sprengstoffe. Die stellten schließlich fest: In dem Umschlag steckte ein harmloser Inhalt. Um 14.28 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Brief in Plieningen bleibt ein Rätsel

Tatsächlich brisant ist zwei Wochen zuvor eine postalische Sendung an ein Anwaltsbüro in Plieningen gewesen. Dort waren Polizei und Feuerwehr mehrere Stunden im Einsatz, um einen Brief mit einem verdächtigen weißen Pulver zu sichern. Im Labor des Landesgesundheitsamts wurde festgestellt, dass von dem Stoff keine Gesundheitsgefahren ausgingen. Die Ermittlungen nach dem Absender dauern an, die Polizei machte zum jüngsten Stand der Erkenntnisse keine Angaben.

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