Aktivist in den USA Anwalt verbrennt sich für mehr Umweltschutz selbst

Von red/AP 

Ein bekannter US-Anwalt und Aktivist hat sich aus Protest gegen die weltweite Umweltzerstörung selbst angezündet. (Symbolbild) Foto: Adobestock
Ein bekannter US-Anwalt und Aktivist hat sich aus Protest gegen die weltweite Umweltzerstörung selbst angezündet. (Symbolbild) Foto: Adobestock

David Buckel, bekannter US-Anwalt und Aktivist hat sich in einem Park in New York verbrannt. In einem Abschiedsbrief soll der der 60-Jährige geschrieben haben, dass er damit gegen die weltweite Umweltzerstörung aufmerksam machen wolle.

New York - Ein bekannter US-Anwalt und Aktivist hat sich aus Protest gegen die weltweite Umweltzerstörung selbst angezündet. Am Samstag entdeckten Passanten im Prospect Park im New Yorker Bezirk Brooklyn die verschmorte Leiche von David Buckel. Nach einem Bericht der Zeitung „Daily News“ hinterließ er einen Abschiedsbrief. Darin schrieb der 60-Jährige, er hoffe, das sein Tod „anderen dienen“ möge.

Auch die „New York Times“ zitierte später aus einer Kopie der Notiz: „Die meisten Menschen auf dem Planeten atmen jetzt Luft ein, die durch fossile Brennstoffe ungesund gemacht worden ist, und viele sterben in der Folge früher - mein früher Tod durch fossilen Treibstoff spiegelt wider, was wir uns antun.“

Klageverfahren von David Buckel wurde mit Hilary Swank verfilmt

Buckel war Hauptanwalt in einem Klageverfahren um Brandon Teena, einen im Staat Nebraska ermordeten Transgender-Mann. Schauspielerin Hilary Swank gewann für die Darstellung von Teena in dem Film „Boys Don’t Cry“ im Jahr 2000 einen Oscar. Zudem arbeitete Buckel bei der US-Organisation Lambda Legal, die sich für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender einsetzt.

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