Die Proteste gegen das Projekt Stuttgart 21 (Archivbild). Foto: Archivbild: dapd

Unter dem Motto „Stuttgart 21 abwählen“ wollten Hunderte Aktivisten in allen 70 Wahlkreisen informieren.

Stuttgart/Radolfzell - Rund drei Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben Gegner des Milliarden-Bahnprojekts Stuttgart 21 landesweit mobil gemacht. „Die Leute wollen wissen, wie Stuttgart 21 sie in ihrer Region betrifft“, sagte ein Mitorganisator des Aktionstags am Samstag in Radolfzell (Kreis Konstanz).

Unter dem Motto „Stuttgart 21 abwählen“ wollten Hunderte Aktivisten unter anderem mit Info-Ständen in allen 70 Wahlkreisen die Menschen davon überzeugen, dass die geplante Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs und umfangreiche Tunnelbauten keinen Sinn machen.

Proteste waren auch in Heilbronn, Tübingen und Stuttgart sowie in Berlin und München geplant. In der Bundeshauptstadt wollten die Grünen eine Kundgebung vor der Bahn-Zentrale am Potsdamer Platz abhalten.

Für Stuttgart 21 soll für 4,1 Milliarden Euro der Stuttgarter Hauptbahnhof unter die Erde verlegt und mit der geplanten 2,89-Milliarden-Euro-Schnellbahntrasse nach Ulm verbunden werden.

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