Rundfahrt mit DRK-Oldtimer Foto: Lg/ Schmidt

Beim Internationalen Tag der Ersten Hilfe hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sein Spektrum präsentiert. Hoch im Kurs standen dabei nicht Suchhund Abby.

Stuttgart - Beifall für Abby! Die Labrador-Dame lässt sich auch von Wippen, Wackelbrettern und Sprossenleitern des Parcours am Samstag auf dem Schlossplatz nicht irritieren. Zielstrebig spürt sie die im Häuschen versteckte Person auf. So gibt es zum Beifall des Publikums auch ein verdientes Leckerli dazu. Die Suchhunde sind eine der Attraktionen, wenn der DRK-Kreisverband Stuttgart beim Internationalen Tag der Ersten Hilfe mit viel Aufwand sein Aufgabenspektrum vorstellt.

Gleich daneben die in Schopfloch stationierte Bergrettung, die im Kastanienbaum platzierte Jungs abseilt – und damit demonstriert, wie sie verunglückte Gleitsegler rettet.

Auffrischung des Erste-Hilfe-Kurses

Und wer einmal nachfühlen will, wie ein Rollstuhlfahrer durch den Alltag oder über eine Schlagloch-Piste kommt, dem stehen Niklas und Gabriel zur Seite. Die beiden Elfjährigen von der Jugendgruppe der DRK-Bereitschaft Degerloch wissen auch, wie eine stabile Seitenlage geht. Und wer seine verblassenden Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen will, kann das an einem Dummy üben. Wer zögert, weil er Angst hat, bei der Wiederbelebung „eine Rippe zu brechen“, wird von der Helferin trotzdem ermuntert: „Wenn Sie das Leben gerettet haben, heilt auch die Rippe wieder.“ Interesse finden auch die Info-Stände. Etwa über Pflegedienste, Hausnotruf oder Bewegungsprogramme. Die Rettungsdienste sowieso, erst recht die zwei nebeneinander geparkten Rettungsfahrzeuge: ein Oldtimer aus dem Jahr 1964 neben einem fabrikneuen, mit Hightech bewehrten Viertonner, der just diesen Montag in Dienst geht. So resümiert Dieter Lutz, der DRK-Presse-Mann, schon nach zwei Stunden: „Es freut uns sehr, dass nicht nur Technik und Suchhunde auf Interesse stoßen, sondern auch unsere sonstigen Dienste. Bis hin zur Wohnraumberatung für ältere Menschen, die möglichst lange selbstständig zu Hause leben wollen.“

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