Am kommenden Sonntag gewähren Korntaler Einblicke in ihre grünen Oasen.
Gärten sind eine Oase, ein Rückzugsort, ein zweites Wohnzimmer – wie auch immer man seinen Garten am Haus bezeichnen mag: oftmals liegt er verborgen für die Öffentlichkeit. Am kommenden Sonntag, 7. Juni, soll sich das in Korntal ändern. Einen Tag lang sind 19 Privatgärten zugänglich anlässlich des Tags der offenen Gärten.
Mancher Gartenbesitzer beteiligt sich zum ersten Mal, so kann, wer mag, den Ort queren vom Lotterberg im Westen bis zum Gewerbegebiet im Osten des Stadtteils.
Grün prägt die Gartenstadt
Einen Schwerpunkt bilden die Gärten der Gartenstadt. Einfamilienhäuser, vielfach in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden, inmitten großer Grünflächen, prägen das Gebiet. Mit dem Generationenwechsel in den Eigentümerfamilien stellte sich in der jüngeren Vergangenheit dann mehrfach die Frage nach Erhalt oder Veränderung der bebauten Grundstücke. Sollte man die Gartenstadt nicht in ihrem Charakter erhalten, statt sie gänzlich dem Wandel durch einen neuen Eigentümer zu unterwerfen?
Diskussion um Erhalt der Gartenstadt
Der Gemeinderat diskutierte lange, auch kontrovers. Am Ende beschloss er eine Erhaltungssatzung, um den Charakter der Gartenstadt zu bewahren und damit vor weiteren massiven Veränderungen zu schützen. Wer einen Einblick bekommen möchte, was das Gebiet heute noch auszeichnet, kann dies in der Zeit von 11 bis 18 Uhr.
In einigen Gärten wird zudem ein musikalisch-literarisches Programm angeboten. Gestaltet werden Lesungen, Konzerte und Vorträge von Korntaler Bürgern und Personen, die mit der Stadt verbunden sind. Mehr Informationen zu Programm und Lageplan der beteiligten Gärten gibt es im Internet auf der Seite der Stadt Korntal-Münchingen unter www.korntal-muenchingen.de