Der Sänger Thomas «Tom» Neuwirth alias Conchita Wurst (l) und der Designer Jean-Paul Gaultier bei der Operngala für die Deutsche Aids-Stifung in Berlin. Foto: dpa

Bei der Eröffnung der Benefizgala der Deutschen Aids-Stiftung hat Bundespräsident Joachim Gauck dazu aufgerufen, den Kampf gegen Aids zu verstärken. Zu der Gala in Berlin kamen mehr als 2000 Gäste, darunter zahlreiche Prominente.

Berlin - Mehr als 2000 Gäste und zahlreiche Prominente sind am Samstagabend zur traditionellen Operngala der Deutschen Aids-Stiftung in Berlin zusammengekommen. Bei dem Benefizabend in der Deutschen Oper zeigten sich beispielsweise der französische Modedesigner Jean Paul Gaultier, Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sowie die Sängerin und Dragqueen Conchita Wurst. Auch Topmodel Toni Garrn, das erst vor wenigen Tagen die Trennung von US-Basketballspieler Chandler Parsons bekannt gegeben hatte, lief über den roten Teppich.

Bundespräsident Joachim Gauck rief zur Eröffnung des Abends dazu auf, die Anstrengungen im Kampf gegen Aids zu verstärken. Weltweit gebe es fast 37 Millionen HIV-Infizierte. Zwar habe man in Deutschland bei der Behandlung von Aidskranken und Infizierten viele Erfolge gehabt, sagte Gauck laut Redemanuskript. Doch die Krankheit dürfe nicht verharmlost werden. In anderen Teilen der Welt führe die Infektion unweigerlich in eine lebensbedrohliche Katastrophe.

Als Moderator führte der Sänger Max Raabe durch den Abend. Alle Künstler verzichten auf ein Honorar. Die Einnahmen gehen an Hilfsprojekte in Deutschland und in Afrika. Im vergangenen Jahr kamen 500 000 Euro zusammen.

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