Alice Weidel führt die Südwest-AfD als Spitzenkandidatin in den Bundestagswahlkampf. Foto: dpa

Die AfD Baden-Württemberg zieht mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Alice Weidel als Spitzenkandidatin in den Bundestagswahlkampf. Die Südwest-AfD verspricht sich, als zweitstärkste Landesgruppe der Partei im Bundestag zu sein.

Kehl - Alice Weidel ist mit zwei Dritteln der Stimmen auf dem Landesparteitag der AfD in Kehl auf Platz eins gewählt worden, sagte sie am Sonntag. Die Südwest-AfD werde voraussichtlich die zweitstärkste Landesgruppe der Partei im Bundestag sein. „Wir werden die Fraktionsarbeit im Bundestag maßgeblich bestimmen.“ Sie habe sich gegen drei Kandidaten durchgesetzt, erläuterte das Mitglied im Bundesvorstand ihrer Partei bei einer Pressekonferenz, nachdem die Journalisten von dem zweitägigen Parteitreffen ausgeschlossen worden waren. Weidel ist 37 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie am Bodensee.

Quartett führender AfDler setzt sich durch

Auf Platz zwei der Landesliste wurde der Stuttgarter Wirtschaftsprofessor und baden-württembergische Landeschef Lothar Maier gewählt, gefolgt von seinem Stellvertreter an der Landesspitze und AfD-Vordenker Marc Jongen. Auf Platz vier landete der Bundeschef der jungen Alternative für Deutschland und Mitglied im Landesvorstand Markus Frohnmaier.

Mit diesem Ergebnis setzte sich ein Quartett führender AfD-Politiker durch, die sich zuvor darauf verständigt hatten, nicht gegeneinander anzutreten. Ein Vertreter der radikaleren Strömung „Der Flügel“, Thomas Seitz, landete auf Platz sechs.

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