Der Abgeordnete Heinrich Fiechtner hatte im Mai gegen die eigene Fraktion geklagt Foto: dpa

Die AfD-Kreisverbände Sigmaringen und Zollernalb wollen den Landtagsabgeordneten Heinrich Fiechtner nicht mehr als Kandidaten für die Bundestagswahl. Sie geben triftige Gründe dafür an.

Stuttgart - Ein Landesschiedsgericht der AfD habe die Wahl für Landtagsabgeordneten Heinrich Fiechtner ungültig erklärt, sagte die Vize-Chefin des AfD-Kreisverbands Sigmaringen, Andrea Zürcher, am Donnerstag. Zuerst hatten der „Zollern-Alb-Kurier“ und die „Südwest Presse“ (Freitag) darüber berichtet. Als Grund nannte Zürcher formale Fehler. Demnach seien möglicherweise nicht alle Mitglieder zu seiner Wahl eingeladen worden. Es solle aber keine erneute Wahl von Fiechnter geben.

Neuer Kandidat wird nominiert

Der Abgeordnete hatte im Mai gegen die eigene Fraktion geklagt. Fiechnter wandte sich damit unter anderem gegen ein angebliches „Redeverbot“, das seine Fraktion gegen ihn verhängt haben soll. Eine Fraktionssprecherin sagte damals, es gebe kein offizielles Redeverbot für ihn, aber er werde derzeit nicht als Redner eingesetzt. Am 29. Juni soll ein neuer Kandidat nominiert werden.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: