Bereits während der Begegnung zwischen AEK Athen und MOL Vidi herrschte aggressive Stimmung. Foto: AP

Hässliche Szenen bei den Playoffs zur UEFA Champions League: Nach Abpfiff gingen zwei Spieler von AEK Athen und MOL Vidi aufeinander los. Die Beteiligten müssen nun mit Strafen rechnen.

Köln - Der griechische Meister AEK Athen schaffte nach langer Abstinenz die Rückkehr auf die große Fußballbühne. Gegen MOL Vidi aus dem ungarischen Szekesfehervar reichte den Hellenen ein 1:1 (0:0) vor heimischer Kulisse.

Das Hinspiel in Ungarn hatte AEK 2:1 gewonnen. Für den Klub, der nach zwischenzeitlichem Zwangsabstieg erst seit 2015 wieder in der höchsten griechischen Liga spielt, ist es die erste Champions-League-Teilnahme seit der Saison 2006/07.

Rote Karte nach Tritt

Nach Abpfiff der Begegnung kam es jedoch zu unschönen Szenen: Der Athener Spieler Marko Livaja und sein Kontrahent Danko Lazovic lieferten sich erst ein Wortgefecht, dann ein Handgemenge – schließlich kam es auch zu einem Tritt.

Schiedsrichter Szymon Marciniak zeigte Marko Livaja daraufhin die Rote Karte – der Angreifer wird somit zumindest den Auftakt in die Gruppenphase der UEFA Champions League mit AEK Athen verpassen.

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