An verschiedenen Stationen wird auf die Adventszeit eingestimmt. Foto: /Patricia Sigerist

Der lebendige Adventskalender findet in Fellbach wieder in seiner alter Form statt. Die Organisatorinnen erklären, warum die To-Go-Variante nicht fortgesetzt wird – obwohl es dafür positive Rückmeldungen gegeben hatte.

 
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Es war eine Reaktion auf Corona: Zwei Mal wurde der lebendige Adventskalender in Fellbach in der „To-Go“-Fassung“ angeboten. Das heißt, es gab kein gemeinsames Singen vor dem Adventsfenster, kein gemeinsames Treffen im Garten und manches mehr. In der „To-Go“-Variante waren ab 16 Uhr verschiedene Stationen aufgebaut, an denen sich jeder selbst bedienen und inspirieren lassen konnte. Die Stationen blieben dann bis zum Abend erhalten. Das sei zeitlich flexibler gewesen, das sei für manche ein Vorteil gewesen und gut angenommen worden, sagt Elsbeth Langer. Die Kinderkrankenschwester aus Fellbach organisiert den lebendigen Adventskalender seit 15 Jahren gemeinsam mit Birgit Frey.

Christliche Botschaft soll in den Fokus rücken

Trotz der positiven Resonanz auf das veränderte Adventsformat hätten sich die beiden Organisatorinnen entschieden, wieder zur traditionellen Form des lebendigen Adventskalenders zurückzukehren. „Die Begegnung war uns sehr wichtig“, diese Rückmeldung sei von vielen Teilnehmern gekommen. Nun werden die Stationen wieder live zu erleben sein. Einzige Änderung: Die Uhrzeit wurde etwas nach vorne gerückt. Statt wie in früheren Jahren von 18.30 Uhr an öffnen die Fenster nun schon von 17.30 Uhr bis 18 Uhr. Zudem werde coronageschuldet auf Getränke und Snacks verzichtet.

Für die Gestaltung der Tage im Advent machen sich Mitglieder des CVJM Fellbach oder der Fellbacher Kirchengemeinden Gedanken. Am 24. Dezember wird dann statt eines Programms zum Besuch eines Heilig-Abend-Gottesdienstes in einer der Fellbacher Kirchen eingeladen. „Unser Anliegen ist es, Weihnachten mit seiner christlichen Botschaft in den Mittelpunkt zu rücken“, sagt Elsbeth Langer. Weihnachten sei inzwischen so stark durch die Kommerzialisierung bestimmt. Es gebe Bier-Adventskalender, Whisky-Adventskalender, Socken-Adventskalender und viele mehr, aber das habe mit dem eigentlichen Weihnachten nichts mehr zu tun, sagt sie.

Vier Stationen fehlen noch

An den Stationen des lebendigen Adventskalenders stehe dagegen Besinnliches im Fokus. Auftakt ist am 1. Dezember an der Lutherstraße 6 bei Familie Warth und Familie Laipple, der letzte Termin am 23. Dezember an der Lutherstraße 3 bei Familie Langer. Unter anderem macht das Familienzentrum an der Pauluskirche am 6. Dezember mit, am 18. Dezember geht es um Weihnachten in Afrika beim CVJM. Dieser Abend wird vom so genannten Kakuri-Team gestaltet, der Fellbacher CVJM pflegt eine Partnerschaft mit dem YMCA Kakuri in Nigeria und hat Menschen in Not dort während der Pandemie mit Soforthilfen unterstützt.

Es wird auch wieder einen Flyer geben, der die Stationen auflistet. „Allerdings fehlen noch vier Stationen“, sagt Elsbeth Langer und hofft auf engagierte Menschen, die sich noch mit einem Beitrag beteiligen.

Informationen gibt es auf den Homepages der Evangelischen Kirche, des CVJM Fellbach und unter www.fellbacher-adventskalender.de sowie telefonisch unter der Nummer 07 11/ 58 70 34.