Zerknirschter VfB-Chef Wolfgang Dietrich: Gesamtverantwortung für die sportliche Misere Foto: Baumann

Ganz gleich in welcher Liga: Der Verein muss nach dem Saisonende Führungs-Personal, -Struktur und -Kultur knallhart hinterfragen. Die Zeit patriachalischer Denkmuster ist vorbei.

Stuttgart - Wenn es stimmt, dass der Fußball mal den Himmel, mal die Hölle verspricht, dann ist der VfB Stuttgart eine verlässliche Größe. Vier Spieltage vor Saisonschluss steht er dicht am Abgrund. Mal wieder. Gedemütigt, erniedrigt, verprügelt zuletzt vom FC Augsburg (0:6) kauert der Stolz württembergischer Fußballseelen mit der erbärmlichen Ausbeute von 21 Punkten auf Rang 16 der Bundesliga-Tabelle. Sechs Zähler und 20 Treffer hinter dem rettenden Platz 15, belegt vom Komapatienten FC Schalke 04. Zwar ist rechnerisch die Rettung noch möglich, realistisch betrachtet muss sich der VfB aber über die Relegationsspiele gegen den Dritten der zweiten Liga retten. Es ist ein Jammer.

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