Dirk Zingler: Vor allem für ihn, für „Mister Union“, war der erstmalige Aufstieg eine riesige Freude.  Foto: Annegret Hilse/dpa

Auf diesen historischen Moment hatte Dirk Zingler 40 Jahre lang gewartet – den Aufstieg von Union Berlin erlebte der Klubpräsident auf der Toilette. Doch das ist nicht das einzig Kuriose.

Berlin - Klubpräsident Dirk Zingler war im historischen Moment des Bundesliga-Aufstiegs von Union Berlin nicht mitten im Getümmel - sondern auf dem stillen Örtchen. Den Abpfiff habe er „nicht erlebt“, verriet Zingler, „da war ich mit meiner Frau weg, sie auf der Damentoilette und ich auf der Herrentoilette. Dann haben wir uns davor getroffen und dann haben wir uns ...“, ergänzte der 54-Jährige und machte dabei eine Abklatsch-Geste mit seinen Händen.

40 Jahre auf Aufstieg gewartet

Vor allem für ihn, für „Mister Union“, der seit 2004 ununterbrochen als mächtiger Präsident die Geschicke der „Eisernen“ lenkt, war der erstmalige Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse nach dem 0:0 im Relegations-Rückspiel gegen den VfB Stuttgart am Montagabend im heimischen Stadion an der Alten Försterei eine riesige Freude. 

„Union und erste Bundesliga - das hört sich für mich komisch an“, sagte Zingler emotional sichtlich mitgenommen: „Obwohl ich 40 Jahre lang auf diesen Tag gewartet habe, aber wenn es dann so weit ist, hört es sich total komisch an.“ 

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