Mauereidechsen sind in Stuttgart zahlreich vorhanden – und entwickeln sich bei Bauprojekten immer häufiger zum Problem. Foto: dpa/Sina Schuldt

Am Mittwoch und Donnerstag läuft in Untertürkheim die öffentliche Erörterung der Pläne für den Abstellbahnhof von Stuttgart 21. Dabei geht es um Lärm- und Artenschutzprobleme. Und um Umzugspläne für Reptilien.

Stuttgart - Die Bahn plant im Zuge des Projekts Stuttgart 21 einen Abstellbahnhof in Untertürkheim. Doch der macht immer wieder Probleme. Speziell für die 5000 bis 6000 streng geschützten Mauereidechsen sucht sie seit Jahren vergeblich ausreichende Ausweichflächen. Doch immerhin für einen Teil der Tiere, das geht aus den Unterlagen im Planfeststellungsverfahren hervor, gibt es eine Lösung. Sie sollen in den Stuttgarter Norden umziehen. Entlang der sogenannten Schusterbahn nach Kornwestheim sollen bahneigene Rand- und Nebenflächen dafür verwendet werden. Dort in Zazenhausen und Freiberg stehen insgesamt rund fünf Hektar Fläche dafür zur Verfügung.

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