Die Maschine stürzte vor der Küste von Sotschi ab. Foto: dpa

Etwa eineinhalb Kilometer vom Ufer des Schwarzen Meeres entfernt haben Einsatzkräfte den Flugdatenschreiber des abgestürzten russischen Flugzeugs entdeckt.

Moskau - Einsatzkräfte haben einen der Flugdatenschreiber des abgestürzten russischen Militärflugzeugs gefunden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Das Gerät sei am frühen Dienstagmorgen etwa eineinhalb Kilometer vom Ufer des Schwarzen Meeres entfernt entdeckt worden. Aufnahmen des staatlichen Fernsehens zeigten Einsatzkräfte in einem Schlauchboot mit einem Behälter, in dem ein von Wasser bedecktes orangefarbenes Objekt lag.

Am Montag hatten Taucher im Schwarzen Meer die ersten Trümmer der Maschine gefunden. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben keine Hinweise auf einen möglichen Terroranschlag oder Sabotage als Ursache für den Absturz der Maschine mit 92 Menschen an Bord.

Vermutlich alle Passagiere getötet

Die Maschine vom Typ Tupolew Tu-154 war am Sonntagmorgen auf dem Weg zu russischen Soldaten in Syrien kurz nach dem Start in Sotschi ins Schwarze Meer gestürzt. Unter den Passagieren waren auch Mitglieder des weltbekannten Alexandrow-Militärchores sowie die für ihre wohltätige Arbeit bekannte russische Ärztin Jelisaweta Glinka und mehrere Journalisten. Die Musiker sollten für russische Soldaten in Syrien ein Neujahrskonzert geben. Bei dem Absturz kamen vermutlich alle Menschen an Bord ums Leben.

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