Die Betreiber Astrid (links) und Maike Etschmann Foto: Schwieder

Nach wie ist unklar, wie es mit dem abgebrannten Sport- und Fitnesszentrum in Stuttgart-Vaihingen weitergeht. Bei einem Gespräch mit zwei Bürgermeistern hat die betroffene Betreiberfamilie erfahren, dass es drei Möglichkeiten gibt.

Vaihingen - Ein große Runde, darunter zwei Bürgermeister, hat getagt und doch ist es noch viel zu früh, von einem Durchbruch für die Sport-Insel zu sprechen. „Es war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, sagt Sportbürgermeisterin Susanne Eisenmann.

Drei Optionen für den Wiederaufbau des am 12. Oktober vergangenen Jahres abgebrannten Sport- und Fitnesszentrums an der Heßbrühlstraße liegen auf dem Tisch. Nach wie vor steht fest, der Neubau an gleicher Stelle ist derzeit nicht möglich, weil im Jahr 1994 ein neuer Bebauungsplan in Kraft getreten ist, der dort einen Grünzug vorsieht. Diese Nachricht hatte die Betreiberfamilie Etschmann sowie Jürgen Kreft, den Eigentümer der Halle, Anfang Februar erreicht und geschockt.

Die erste Möglichkeit wäre ein vorhabenbezogener Bebauungsplan für die Sport-Insel. „Das ist aber eine rein politische Entscheidung“, sagt Eisenmann. Die Mehrheit der Stadträte müsste dem erst zustimmen. Die Alternative dazu wäre ein Neubau der Sport-Insel auf dem Grundstück beim Naturheil- und Luftbadverein (NLV). Das Problem dabei, auf der Fläche wird ein neuer Kindergarten in Systembauweise gebaut. Es müsste also eine Kombilösung sein. Die dritte Möglichkeit: Das Sportamt hat beim Treffen noch eine andere Fläche ins Spiel gebracht. Sie befindet sich allerdings nicht in Vaihingen, sondern in Möhringen, genauer gesagt am Freibad. Das Grundstück ist im Flächennutzungsplan bereits als Sportfläche ausgewiesen und war ursprünglich wohl als Erweiterungsareal für den dort ansässigen SV Möhringen gedacht.

Sportbürgermeisterin Susanne Eisenmann hatte das Treffen zur Zukunft der Sport-Insel Vaihingen am vergangenen Freitag einberufen. Mit am Tisch saßen nicht nur die Betreiberfamilie, der Eigentümer der Halle, sondern auch Baubürgermeister Matthias Hahn und zahlreiche Vertreter diverser Ämter.