Die Natur entdecken, das gehört auf dem Abi zum Programm. Foto: Alexandra Kratz

Auf dem Abi gibt es keine Einführungsgruppen, dafür aber Kollegen, die sich um neue und jüngere Kinder kümmern.

Vaihingen - Der Abenteuerspielplatz, kurz Abi, befindet sich in der Lüsse 35 und soll ein Platz nur für die Kinder sein. Die Eltern müssen draußen bleiben. Wenn jemand neu auf dem Abi ist, dürfen Mama oder Papa aber selbstverständlich dabei sein, um ihrem Nachwuchs Sicherheit zu geben. Denn Einstiegsgruppen wie auf den Jugendfarmen gibt es auf dem Abi nicht. Dafür aber einen Kollegen, der sich speziell um die jüngeren oder neuen Mädchen und Jungen kümmert. „Mit diesem Konzept haben wir gute Erfahrungen gemacht“, sagt der hauptamtliche Mitarbeiter Uli Matschkal. Er kenne kein Kind, dass sich nicht auf dem Platz eingelebt habe.

Der Abi kooperiert

Ähnlich wie die Teams auf den Farmen haben sich auch die Abi-Mitarbeiter in der Vergangenheit immer wieder überlegt, wie sie trotz Schülerhaus und Ganztagsschule bestehen können. Denn dass der Abi eine gute Alternative sein kann, davon sind die Mitarbeiter überzeugt. „Bei uns haben die Kinder ganz andere Möglichkeiten, um sich auszuleben“, sagt Matschkal. Der Abi kooperiert darum mit dem Schülerhaus der Österfeldschule und mit der Pfaffenwaldschule. An festen Tagen kommen die Kollegen von den Schulen mit jeweils etwa 20 Kindern auf den Platz.

Wieder Tiere auf dem Abi

Um den Mädchen und Jungen was zu bieten, gibt es auf dem Abi auch wieder Schafe und Hasen. Zwischenzeitlich hatte es auf dem Gelände keine Tiere gegeben. Das hatte dazu geführt, dass vor allem weniger Mädchen gekommen waren. An einem durchschnittlichen Tag sind es nun wieder etwa 50 Kinder, die den Platz besuchen. In den Ferien sind es oft mehr. Denn dann bietet das Team die „Morgenstunden auf dem Abi“ an. Der Platz ist von 8 Uhr an geöffnet.

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