Sven Mislintat hat sich zur Führungskrise beim VfB Stuttgart geäußert. Foto: imago images/Michael Weber

Nach der Abberufung der beiden Vorstände Stefan Heim und Jochen Röttgermann hat sich Sven Mislintat zu den neuesten Entwicklungen beim VfB Stuttgart geäußert – und gibt sich betont entspannt.

Stuttgart - Sportdirektor Sven Mislintat fühlt sich von den ersten personellen Konsequenzen in der Führungskrise des VfB Stuttgart nicht beunruhigt.

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„Ich habe da keinen Stress mit. Wir nehmen das so, wie es ist. Ich muss mich auf neue Menschen einstellen, aber ich werde das ganz offen angehen“, sagte der 48-Jährige am Sonntag. Er habe das Vertrauen in den Aufsichtsrat, dass auch künftige neue Vorstandsmitglieder „an einer tollen Zusammenarbeit interessiert sind.“

Keine Bewertung der Abberufung

Am Samstag hatte der Aufsichtsrat des schwäbischen Fußball-Bundesligisten mitgeteilt, dass die Vorstandsmitglieder Jochen Röttgermann und Stefan Heim mit sofortiger Wirkung gehen müssen. Die Trennung steht offenbar im Zusammenhang mit dem Datenskandal, der den VfB seit Monaten belastet. Über die Nachfolgeregelungen soll kurzfristig beraten werden.

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Mislintat wollte die Abberufung nicht bewerten. „Was ich sagen kann, und das ist völlig unabhängig und auch keine Kritik an der Abberufung, dass ich mit Jochen und Stefan ausgezeichnet zusammengearbeitet habe“, sagte Mislintat.

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