Für einen Autofahrer hat eine Spritztour ein teures Nachspiel. (Symbolfoto) Foto: Andreas Scholz - stock.adobe.com

Für einen Mann aus Irland wird eine Spritztour mit einem Porsche mit Schweizer Zulassung teuer. Weil er nicht die nötige Zollanmeldung vorlegen konnte, musste er fast 40.000 Euro Einfuhrabgaben zahlen.

Kißlegg - Teure Spritztour: Ein auf einer Autobahn in Schwaben kontrollierter Sportwagenfahrer hat wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung nachträglich 38 500 Euro Einfuhrabgaben zahlen müssen. Wie der Zoll am Freitag mitteilte, hatten Beamte auf der A96 bei Kißlegg (Kreis Ravensburg) einen 51-jährigen Mann aus Irland überprüft, der einen Porsche mit Schweizer Zulassung fuhr. Der Mann konnte allerdings nicht die nötige Zollanmeldung vorlegen. Angeblich gehörte der Sportwagen einem Freund.

Daraufhin leitete der Zoll ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen den Fahrer ein. Gleichzeitig wurden die Einfuhrabgaben und eine Sicherheitsleistung für die zu erwartende Strafe fällig. Der Mann zahlte noch vor Ort.

Der Zoll wies darauf hin, dass die Einreise mit Fahrzeugen, die in einem Nicht-EU-Staat zugelassenen sind, nur dann formlos möglich ist, wenn der Halter selbst das Auto nutzt. Wenn er es aber an Dritte weitergibt, seien zwingend Zollformalitäten zu erledigen.

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