Der Fahrer hat sich laut Polizei nach dem Zusammenstoß mit dem Felsbrocken auf der A81 bei Villingen-Schwenningen nicht aus seinem Wagen befreien können. Foto: kamera24/Karl-Josef Hildenbrand

Bei einem Unfall auf der A81 nahe Villingen-Schwenningen ist ein Mann ums Leben gekommen. Er war mit seinem Wagen frontal gegen einen auf die Straße gestürzten Felsbrocken gefahren.

Villingen-Schwenningen - Der Fahrer eines Sportwagens ist auf der Autobahn 81 nahe Villingen-Schwenningen frontal gegen einen etwa drei Tonnen schweren Felsbrocken gefahren und ums Leben gekommen. Der Stein hatte sich kurz zuvor von einem Hang neben der Autobahn gelöst, sei auf die Fahrbahn gefallen und dort liegengeblieben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Das Auto sei nach dem Unfall am Samstagabend sofort in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. Der Fahrer habe sich nicht aus seinem Wagen befreien können. Die Identität des Mannes konnte zunächst nicht geklärt werden.

Die A81 wurde nach dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Tuningen und Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) komplett gesperrt. Wie lange die Sperrung in Fahrtrichtung Stuttgart dauern wird, ist einer Sprecherin zufolge noch unklar. Experten haben den Hang neben der Autobahn demnach am Vormittag begutachtet und festgestellt, dass zunächst ein zweiter Felsen entfernt werden muss.

Anfang Juni war ein Gesteinsbrocken auf eine Kreisstraße im Alb-Donau-Kreis gestürzt und hatte diese schwer beschädigt. Damals wurde niemand verletzt. Die Straße musste ausgebessert werden. 

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