Nach dem Unfall staut sich der Verkehr auf mehreren Kilometern. Foto: 7aktuell.de/Simon Adomat

Auf der A81 in Richtung Stuttgart sind am Donnerstag mehrere Fahrzeuge miteinander kollidiert. Nachfolgende Autofahrer standen bis zu 12 Kilometer lang im Stau. Inzwischen konnte der Unfallhergang geklärt werden.

Herrenberg - Auf der Autobahn 81 in Richtung Stuttgart hat es am Donnerstagmittag gegen 14.50 Uhr gleich mehrere Male gekracht. Acht Personen waren in die Unfälle verwickelt. Der Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Herrenberg und Rottenburg war für etwa drei Stunden gesperrt. Es bildete sich ein Stau von bis zu 12 Kilometern.

Auf Stauende aufgefahren

In einen ersten Unfall auf der A81 waren zwei Fahrzeuge verwickelt, die einander aufgefahren waren. Außerdem war der Verkehr durch Mäharbeiten beeinträchtigt, die zeitgleich auf der Autobahn stattfanden. So staute sich der nachfolgende Verkehr und kam schließlich kurzzeitig zum Stillstand. Für einen Audi A4 und einen VW Transporter kam das Stauende scheinbar überraschend. Beide mussten stark bremsen um rechtzeitig anzuhalten. Erst der nachfolgende Fahrer eines Mercedes Sprinters erkannte die stehenden Fahrzeuge zu spät. Der 26-Jährige streifte laut Polizeibericht zunächst die Mittelschutzplanke und im Anschluss den Außenspiegel des VW Transporters. Dann krachte er ins Heck des Audi A4.

Polo rast nahezu ungebremst auf Transporter

Durch den Aufprall soll sich der Audi nach rechts gedreht haben. Dann kollidierte das Auto des 38-jährigen Fahrers mit einem rechts fahrenden Citroen Berlingo. Durch die Kollision wurden vier weitere Autos in aufeinander geschoben.

Zum letzten Mal krachte es, als eine 28-Jährige mit ihrem VW Polo nahezu ungebremst in das Heck des VW Transporters rauschte. Sie wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Alle anderen Beteiligten blieben unverletzt. Der Mercedes Sprinter, der VW Transporter, der Audi A4 und der VW Polo waren laut Polizeibericht nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 69.000 Euro.

Bis zu 12 Kilometer Stau

Fünf Fahrzeuge der Feuerwehr, mehrere Rettungswägen und ein Notarztwagen kümmerten sich um die am Unfall beteiligten Autofahrer. Die Verkehrspolizei und die Autobahnmeisterei waren mit der Sachbearbeitung und der Absicherung der Unfallstelle beauftragt. Der Streckenabschnitt war von 15 bis 18 Uhr abgesperrt. Der Verkehr wurde am Standstreifen vorbeigeführt werden.

  
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