Der Lärmschutzdeckel über die A81 zwischen Böblingen und Sindelfingen soll „Tunnel Goldberg“ heißen. Das schlägt die Deges vor.
Auch wenn sich die gigantische A81-Baustelle zwischen Böblingen und Sindelfingen noch eine Weile hinzieht, ist langsam ein Ende in Sicht. Zu dem Autobahn-Ausbau gehört der 850 Meter lange Lärmschutzdeckel, dessen Konturen bereits sichtbar sind.
Im Jahr 2027 soll die erste der beiden Tunnelröhren freigegeben werden. Im Vorfeld wollen die Projektverantwortlichen des Fernstraßenbundesamts das Deckel-Bauwerk mit einem offiziellen Namen versehen. Dieser Name wird auf der Beschilderung der Tunnel-Portale zu lesen sein und zudem in der Betriebstechnik genutzt.
Die für den Ausbau zuständige Projektgesellschaft Deges hat Kontakt mit beiden Städten aufgenommen, um die künftige Bezeichnung des Deckels mit ihnen abzustimmen. Die Deges schlägt den simplen Namen „Tunnel Goldberg“ vor, der Tunnel liege ja am Fuß des Goldbergs. Zudem finde sich die Bezeichnung im S-Bahn-Haltepunkt wieder, der Begriff „Goldberg“ sei den Bürgerinnen und Bürgern beider Städte bekannt und könne eindeutig zugeordnet werden, so die DEGES.
In der Sitzung des Sindelfinger Gemeinderats machte Oberbürgermeister Markus Kleemann deutlich, dass die Sindelfinger Stadtverwaltung den Vorschlag befürworte. Man habe den Projektverantwortlichen bereits Zustimmung signalisiert. Aus dem Gremium gab es keine Einwände.