Ein 41-jähriger Peugeot-Fahrer verunglückt am Freitagmorgen auf der A 81 bei Korntal-Münchingen tödlich. Nun versucht die Polizei, den Unfallhergang zu rekonstruieren.
Tödliche Verletzungen hat ein 41 Jahre alter Fahrer eines Peugeot Boxer am Freitagmorgen bei einem Verkehrsunfall erlitten. Er war gegen 7 Uhr auf der A 81 auf Höhe Korntal-Münchingen in Richtung Stuttgart unterwegs und befuhr dabei den rechten Fahrstreifen.
Fahrer des Peugeots übersieht einen stehenden Sattelzug
Kurz vor der Anschlussstelle Feuerbach übersah er laut Polizeibericht mutmaßlich einen dort stehenden Lkw mit Sattelauflieger. Der 42-jährige Fahrer des Lastwagens hatte aufgrund des Rückstaus vor dem Engelbergtunnel stoppen müssen und daraufhin die Warnblinkanlage aktiviert.
Der Peugeot, der seinerseits mit einem voll beladenen Anhänger unterwegs war, kollidierte mit großer Wucht mit dem Auflieger und blieb dann stehen. Der 41 Jahre alte Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt.
An den Fahrzeugen entstand laut Polizei ein Schaden in Höhe von insgesamt etwa 65 000 Euro. Der Peugeot war völlig zerstört und musste abgeschleppt werden. Die A 81 musste in Fahrtrichtung Stuttgart bis etwa 8.05 Uhr voll gesperrt werden. Anschließend war zunächst nur der linke Fahrstreifen wieder befahrbar. Es bildete sich ein Rückstau von etwa fünf Kilometern Länge. Gegen 10.30 Uhr konnte die Strecke wieder komplett freigegeben werden.
Seit dem Lkw-Brand im Engelbergtunnel vom 3. März dieses Jahres gibt es auf der A 81 aus Richtung Heilbronn große Beeinträchtigungen. Seit einigen Wochen ist zumindest eine Spur in der beschädigten Weströhre wieder geöffnet, der Verkehr muss jedoch von drei Spuren auf diese eine zusammengeführt werden – was vor allem in den Stoßzeiten lange Staus verursacht.
Polizei sucht Zeugen, die den tödlichen Unfall beobachtet haben
Seitdem eine Fahrt durch den Tunnel Richtung Dreieck Leonberg wieder möglich ist, hat sich vor allem der Schwerlastverkehr von den Umleitungsstrecken wieder auf die Autobahn zurückverlagert. Wie die Polizei bestätigt, kommt es im Stau immer wieder zu Unfällen und zu Verstößen.
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg bittet im aktuellen Fall Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 07 11/6 86 90 oder per E-Mail an stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de zu melden.