Ein herannahender Autofahrer erkannte die Situation zu spät. Foto: SDMG

Auf der A 8 bei Kirchheim/Teck rast ein Autofahrer in einen Streifenwagen, der zu einem Pannen-Lkw ausgerückt war. Vier Menschen werden verletzt, drei davon lebensgefährlich.

Kirchheim/Holzmaden - Die Autobahn 8 in Richtung München ist am Dienstagmorgen nach einem heftigen Unfall mit drei lebensgefährlich und einer schwer verletzten Person streckenweise gesperrt worden.

Wie die zuständige Autobahnpolizei Ulm berichtet, rückten Beamte gegen kurz nach 8 Uhr zu einem Pannen-Lkw auf der linken Spur auf Höhe Holzmaden/Weilheim (Kreis Esslingen) aus. Der Lastwagen-Fahrer hatte nach seiner Panne sofort die Polizei verständigt. Die Beamten stellte den Streifenwagen mit Blaulicht auf dem linken Fahrstreifen ab, um den Verkehr zu warnen.

Das erkannte der Fahrer eines Kleinbusses offenbar zu spät. Der 48-Jährige raste ungebremst auf den Streifenwagen. Im Kleinbus erlitten drei Personen lebensgefährliche Verletzungen. Sie waren laut der Polizei nicht angegurtet. Eine vierte Person wurde schwer verletzt.

Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in Krankenhäuser. Die Besatzung des Streifenwagens blieb unverletzt, da die Beamten das Auto zum Zeitpunkt des Aufpralls bereits verlassen hatten.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 60 000 Euro. Nach dem Unfall musste die Autobahn auf dem Streckenabschnitt zwischen Kirchheim und bis etwa zur Ausfahrt Aichelberg zur Bergung mehrere Stunden lang gesperrt werden. Bis etwa 11.45 Uhr hielt die Sperrung der Fahrbahn an. Es bildete sich ein Rückstau, der zeitweise bis zu acht Kilometer Länge erreichte.

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