An diesem Wochenende – vom 11. bis 13. Juli – feiert Schönaich ein Jubiläum: 750 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung. Am Sonntag steht ein Festumzug an.
Gerade erst ist das große Festwochenende in Dachtel vorbei. Die „Füchse“, so der dortige Neckname, begingen ihre 750-Jahr-Feier. Das Gleiche steht nun einige Kilometer weiter an: in Schönaich. Auch hier feiert man Jubiläum, wenn auch mit Zeitverzug. Aber dazu später mehr.
Unter dem Motto „Tradition, Zuversicht und Gemeinschaft“ lädt die Gemeinde alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Gäste und Freunde Schönaichs von Freitag bis Sonntag zum Feiern ein – mit Musik, Begegnungen, einem Rummelplatz, einem großen Festumzug und einem bunten Programm rund um die Gemeindehalle.
Auftakt mit Festakt und Partymusik
Los geht es am Freitag: Ab 16.30 Uhr sorgt der Musikverein für den musikalischen Einstieg, bevor um 17 Uhr beim offiziellen Festakt mit Grußworten und dem traditionellen Fassanstich ganz offiziell auf 750 Jahre Schönaich angestoßen wird. „Dieses Fest macht deutlich, wie viel Schönaich als Ort und Gemeinschaft verbindet“, sagt Bürgermeisterin Anna Walther. „Ein Wochenende, das unsere Verbundenheit und Geschichte erlebbar macht.“ Im Anschluss sorgt im Festzelt die Band „Lausbuba“ mit Partyhits für gute Stimmung.
Am Samstag gibt es rund um die Gemeindehalle vielfältige Mitmachaktionen, Infostände und Essensangebote von den Schönaicher Vereinen, Schulen, Kirchen und Betrieben. Am Nachmittag steht im Festzelt ein deutsch-amerikanisches Interview rund um das Schönaicher Jubiläum und die Verbindungen zur benachbarten US-Panzerkaserne auf dem Programm. Am Samstagabend geht es weiter im Festzelt mit der Liveband „Members“ mit Schlager, Rockklassikern und Partykrachern.
Mehr als 1500 Teilnehmer beim Festzug
Der Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt, im Anschluss lädt der Akkordeonverein zum Frühschoppen.
Eigentlich war das Jubiläum im vergangenen Jahr
Der Festhöhepunkt folgt am Nachmittag: der Große Festumzug, an dem über 1500 Teilnehmer in mehr als 20 Gruppen mitwirken. Ob Musikgruppen, historische Darstellungen, geschmückte Wagen oder kreative Vereinsbeiträge – der Umzug soll zeigen, wie bunt Schönaich ist. Im Anschluss sorgt die Band „Die Echterdinger“ im Festzelt für den musikalischen Ausklang .
Während Dachtels Jubiläumsfeier darauf beruht, dass der Aidlinger Teilort im Jahr 1275 im Hirsauer Codex erstmals urkundlich erwähnt wurde, sind die Schönaicher streng genommen ein Jahr zu spät dran. Ihre Urkunde der Erstnennung stammt aus dem Jahr 1274, als die Grafen von Tübingen den Ort verkauften. „Die Gründungsurkunde ist allerdings im Winter ausgestellt worden“, erläutert Schönaichs Event-Manager Martin Hausmann, „Weil es sich aber im Sommer besser feiern lässt, begehen wir das Ortsjubiläen seit 100 Jahren ein halbes Jahr später.“
Alle Informationen zum Fest unter www.schoenaich.de/jubilaeum im Internet.