Die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen sind im letzten Saisonspiel in der Verbandsliga, Staffel I, auf Wiedergutmachungskurs. Das Hinspiel gegen die TSF Ditzingen gehörte zu den schwächsten einer turbulenten Saison, das soll nicht nochmal passieren.
Eigentlich geht es für die Handballer der HSG Böblingen/Sindelfingen in der Verbandsliga, Staffel I, vor dem letzten Saisonspiel um nichts mehr. Dennoch haben sie sich vorgenommen, am Sonntag (17 Uhr) bei den TSF Ditzingen nochmal alles rauszuhauen. Dafür gibt es gute Gründe.
Für die BöSis war es eine Runde mit Aufs und Abs. Es gab absolute Highlights wie die Heimsiege gegen den TSV Bönnigheim oder den TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen. Doch es gab auch Tiefpunkte, dazu gehörte die 34:37-Niederlage im Hinspiel gegen Ditzingen. „Da haben wir unsere schlechteste Abwehrleistung überhaupt gezeigt. Das können wir so nicht stehen lassen“, sagt Trainer Vito Cece.
Die Mannschaft ist also auf Wiedergutmachungskurs. Mit einem Sieg könnte man möglicherweise sogar noch einen Platz gutmachen und am SV Fellbach vorbeiziehen. Dieser muss zeitgleich beim Zweiten TSV Altensteig ran. „Die werden sich die Relegation nicht mehr nehmen lassen wollen.“ Vornehmlich schaut das Trainer-Duo der HSG jedoch auf sich. „Wir haben in dieser Woche auch im Training darüber gesprochen, wie wichtig ein Sieg für uns wäre“, betont Cece. „Wir wollen die Saison mit einem guten Gefühl beenden.“
Einfach wird das allerdings nicht, auch aus personellen Gründen. Mit Frederik Todt, Mikko Frommer und Nicholas Raff fallen drei wichtige Spieler weiterhin aus. „Wir wollen da kein Risiko eingehen, um schlimmere Verletzungen zu verhindern“, erläutert der Coach. Damit fehlen dem Team jedoch ihre drei etatmäßigen Mitte-Spieler. Das sollen wie zuletzt Michael Fangerow und Urs Bonhage auffangen. Im linken Rückraum wird Finn Spitzl, der gegen Fellbach ein ganz starke Leistung zeigte, erneut mehr Spielzeit erhalten. Außerdem werden Arne Neuberger und Jonas Grosser, die in der kommenden Runde fest zum Verbandsliga-Team gehören, im Kader stehen und sich präsentieren.