Mehr als 500 Teilnehmer aus aller Welt werden auf der Sicherheitskonferenz im Februar erwartet. Unter den Teilnehmern sind US-Verteidigungsminister James Mattis und Heimatschutzminister John Kelly. Foto: dpa

Für die Sicherheitskonferenz in München haben sich neben zahlreichen Regierungschefs aus aller Welt auch mehrere US-Minister angekündigt. Damit sind auch die USA beim weltweit größten Treffen für Sicherheitspolitik vertreten.

Berlin - US-Präsident Donald Trump entsendet mehrere Minister zur anstehenden Münchner Sicherheitskonferenz. Verteidigungsminister James Mattis und Heimatschutzminister John Kelly hätten ihre Teilnahme an dem Treffen vom 17. bis 19. Februar in der bayerischen Landeshauptstadt bereits zugesagt, teilten die Organisatoren der Konferenz am Mittwoch mit. Nur wenige Wochen nach Trumps Amtseinführung biete die Veranstaltung eine wichtige Gelegenheit, darüber zu sprechen, wie Europa und die USA in einem zunehmend herausfordernden Umfeld weiter zusammenarbeiten könnten, sagte der Vorsitzende der Konferenz, Wolfgang Ischinger.

Außenminister und Regierungschefs erwartet

„Ich hoffe, dass wir dabei kein Blatt vor den Mund nehmen und offen und ehrlich sowohl über unsere Meinungsverschiedenheiten als auch über gemeinsame Interessen und Werte sprechen werden“, erklärte der frühere deutsche Botschafter in Washington. Insgesamt erwartet der Diplomat mehr als 500 Teilnehmer zu der Konferenz. Unter ihnen sind der russische Außenminister Sergej Lawrow, sowie dessen Kollegen aus Frankreich und Großbritannien, Jean-Marc Ayrault und Boris Johnson. Auch die Außenminister der Türkei, Irans, Chinas und Saudi-Arabiens werden in München erwartet. Zudem haben die Staats- und Regierungschefs Polens, der Ukraine, Afghanistans, Norwegens, Ungarns und Iraks ihre Teilnahme bereits zugesagt.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini wollen ebenfalls nach München reisen. Die Bundesregierung wird durch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, den designierten Außenminister Sigmar Gabriel, Innenminister Thomas de Maiziere und Entwicklungsminister Gerd Müller vertreten.

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