Fünf Fahrzeuge waren an dem Auffahrunfall beteiligt. Foto: dpa/Monika Skolimowska

Eine Ford-Fahrerin bemerkt auf der Bundesstraße 313 zwischen Wernau und Köngen zu spät, dass ein vorausfahrender Opel abgebremst hat. Damit löst sie eine Unfallkette aus.

Wernau/Köngen - Ein Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen und zwei verletzten Personen hat am Dienstag auf der B 313 zwischen Wernau und Köngen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Laut der Polizei hatte gegen 8.10 Uhr eine 51-jährige Ford-Fahrerin zu spät bemerkt, dass ein vorausfahrender Opel abgebremst hatte. Trotz eines Ausweichversuchs kollidierte der Ford mit dem Opel. Durch den Aufprall wurde dieser auf einen BMW geschoben, der dadurch wiederum auf einen Golf auffuhr. Letzterer prallte schließlich noch gegen einen Mercedes.

Die Verletzten werden in Krankenhäuser gebracht

Durch den Ausweichversuch kam der Ford auf der rechten Fahrspur quer zum Stehen. Die Richtungsfahrbahn musste daher komplett gesperrt werden. Die 51-Jährige wurde leicht verletzt, ebenso der 46-jährige BMW-Fahrer. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Bis auf den Mercedes waren alle Fahrzeuge nicht mehr fahrtauglich und mussten von einem Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert werden. Der Schaden wird mit rund 50 000 Euro beziffert. Von 10.20 Uhr an war die Unfallstelle so weit geräumt, dass der Verkehr auf der linken Spur vorbeigeführt werden konnte.

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