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Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat die Angriffe auf zwei Moscheen in Neuseeland auf Schärfste kritisiert. Auch Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) ist über die Tat erschüttert.

Berlin - Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat die bewaffneten Angriffe auf zwei Moscheen in Neuseeland als „brutales Verbrechen“ verurteilt. „Wir sind tief erschüttert von dem brutalen Verbrechen in Christchurch“, schrieb Maas am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. „In diesen schweren Stunden stehen wir fest an der Seite unserer neuseeländischen Freunde.“ Maas sprach den Familien und Freunden der Opfer sein Mitgefühl aus. Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan verurteilte die Angriffe aufs Schärfste.

Regierungschefin spricht von „Terroranschlag“

Der „Terroranschlag“ habe sich gegen betende Gläubige gerichtet. „Ich verfluche diejenigen, die ihn begangen haben“, erklärte Erdogan. Bei den Angriffen auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch waren am Freitag 40 Menschen getötet und 20 weitere schwer verletzt worden. Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern sprach von einem „Terroranschlag“, der offenbar „gut vorbereitet“ gewesen sei.

Die mutmaßlichen Angreifer seien aber nicht auf Terrorlisten geführt worden. Die Angriffe waren in der Masjid-al-Noor-Moschee im Stadtzentrum von Christchurch und in einer Moschee im Vorort Linwood verübt worden. Sie ereigneten sich während des Freitagsgebets. Die Polizei nahm vier Verdächtige fest, darunter eine Frau.

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