Der Einsatz des angeschlagenen Moritz Ostermeier (am Ball) für die SV Böblingen ist noch ungewiss. Foto: Stefanie Schlecht

Die SV Böblingen braucht für den Klassenerhalt in der 2. Hockey-Regionalliga mindestens noch einen Sieg. Dies soll direkt gegen den Tabellenzweiten gelingen – ein ambitionierter Plan.

Nach einer ungewöhnlich langen Saisonunterbrechung von fünf Wochen geht es in der 2. Hallenhockey-Regionalliga Süd für die SV Böblingen weiter. Auf die lange Pause folgt jetzt ein kurzer Endspurt, denn die letzten vier Saisonspiele gehen innerhalb von zwei Wochen über die Bühne. Für die SVB beginnt es mit einem Heimspiel am Samstag (18 Uhr, Hermann-Raiser-Halle) gegen Rot-Weiß München.

 

Zum Start ins neue Jahr gab es für die Böblinger neben dem eigenen Neujahrsturnier weitere Trainingseinheiten sowie ein Testspiel gegen den Oberliga-Tabellenführer Bietigheimer HTC. „Da haben wir mit dezimiertem Kader ein gutes Spiel abgeliefert. Das lässt für Samstag hoffen“, sagt SVB-Spielertrainer Claudius Müller optimistisch.

Die Hockeyspieler der SV Böblingen starten ins neue Jahr

Mit Rot-Weiß München kommt der Tabellenzweite nach Böblingen, der sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen darf. „Rot-Weiß ist natürlich eine große Herausforderung. Im Hinspiel hatten wir mit ihrem Pressing große Probleme und viele unnötige Gegentore kassiert“, erinnert sich Müller.

Ende November führte Aufsteiger SVB in der bayerischen Landeshauptstadt zwischenzeitlich 4:2, musste sich aber am Ende doch mit 4:5 geschlagen geben. „Wenn wir die Probleme beim gegnerischen Pressing abstellen können und souverän unser Spiel durchziehen, ist auf jeden Fall ein Sieg drin“, glaubt der Böblinger Spielertrainer.

Die möglichen drei Punkte könnte die SVB gut gebrauchen. Derzeit beträgt der Vorsprung der viertplatzierten Böblinger auf die beiden Abstiegsplätze lediglich drei Zähler. Mindestens einen Sieg aus den letzten vier Spielen werden sie für den angestrebten Klassenerhalt wohl auf alle Fälle noch benötigen.

Personell plagen Müller einige Sorgen. Mit den im Urlaub befindlichen Keanu Ciafardini und Marius Wilke fehlen am Samstag zwei wichtige Routiniers, die Nachwuchsspieler Konstantin von der Mülbe und Moritz Ostermeier sind angeschlagen, ihr Einsatz ist ungewiss.