Das Hinspiel gegen den TV Schwabach (in Dunkelblau) gewannen Luis Nonnenmann (am Ball) und die SV Böblingen mit 7:5. Foto: Stefanie Schlecht

In der Hinrunde lag die SV Böblingen in der 2. Hallenhockey-Regionalliga beim 7:5 gegen den TV Schwabach schon 0:3 hinten. Auswärts soll die Sache nicht ganz so nervenaufreibend werden.

Abschluss und Anfang zugleich ist das Gastspiel der SV Böblingen am Samstag (18 Uhr) beim TV Schwabach. Es ist für sie das letzte Spiel des Kalenderjahres in der 2. Hallenhockey-Regionalliga und ebenso der Auftakt in die Rückrunde. „Wir müssen Punkte mitbringen“, fordert Spielertrainer Claudius Müller.

 

Will der Aufsteiger einigermaßen sorgenfrei in die Weihnachtspause gehen, darf er unter keinen Umständen verlieren. „Um Schwabach hinter uns zu halten, wäre ein Sieg oder mindestens ein Unentschieden wichtig“, weiß Müller.

Der Kontrahent ist die einzige Mannschaft im Sechserfeld, die bislang noch kein einziges Mal gewonnen hat. Die Mittelfranken stehen am Tabellenende. Allerdings verfügen sie über eine ordentliche Heimstärke und sind in eigener Halle noch ungeschlagen. „In Bayern auswärts zu gewinnen, ist immer schwierig“, nickt Müller, denn sowohl bei Rot-Weiß München als auch beim Nürnberger HTC II gingen er und seine Kollegen mit einer 4:5-Niederlage vom Feld und wurden in beiden Fällen von den bayerischen Schiedsrichtern benachteiligt.

Das Hinspiel gegen gegen den TVS sicherte sich die SVB nach 0:3-Rückstand noch mit 7:5. Zur Saisonhälfte steht sie auf Platz drei, doch der Vorsprung auf die beiden Abstiegsplätze ist gering. Dass die aktuelle Form dennoch und trotz der jüngsten 4:6-Heimschlappe gegen Spitzenreiter TSV Mannheim II – der übrigens in Schwabach auch nicht über ein 5:5 hinauskam – stimmt, sieht auch der langjährige Böblinger Coach Detlef Wönig so: „Das war ein guter Auftritt von uns gegen herausragende, junge Individualisten.“ Sein Ratschlag an die-Truppe lautet deshalb auch ganz simpel: „Weiter, immer weiter!“