Zurück zum TV Unterhaugstett: Ohne Manuel Schroth fehlt dem TSV Grafenau eine Alternative für den Angriff. Foto: Albert Kraushaar

Nach dem Rückzug einer Mannschaft muss in dieser Hallensaison nur ein Team aus der 2. Faustball-Bundesliga Süd absteigen. Der TSV Grafenau will alles dafür tun, dass dies nicht er ist.

Der TV Vaihingen/Enz II hat seine Mannschaft Anfang September aus der 2. Faustball-Bundesliga Süd zurückgezogen und steht damit als erster Absteiger fest. Die Hallensaison 25/26 geht also mit nur acht Mannschaften über die Bühne, von denen lediglich eine weitere in den sauren Apfel beißen muss. Das kommt wiederum dem TSV Grafenau zugute, der den Kampf um den Klassenerhalt aufnimmt.

 

„Der ist unser Ziel, wir wollen so früh wie möglich die nötigen Punkte dazu einsammeln“, erklärt Spielertrainer Tobias Kaufhold. Er sieht den NLV Vaihingen als Topfavorit, dahinter folgen für ihn TV Segnitz, TV Augsburg und TV Eibach. TSV Unterpfaffenhofen, TV Ochsenbach und TV Trichtingen hat er als direkte Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte auf der Rechnung. Einen aus diesem Trio müssen er und seine Kollegen hinter sich lassen.

Auf diesem Weg kann der Coach auf ein eingespieltes Team bauen. Mit den beiden Angreifern Tim Söns und Michael Wolff ist dieses unter dem Dach gut aufgestellt. Allerdings darf sich aus dem Duo keiner verletzen, denn mit Manuel Schroth ist die erste Alternative zu seinem Heimatverein TV Unterhaugstett zurückgekehrt. Die Zuspielposition kann wahlweise mit Mathias Zierer oder Tobias Kaufhold besetzt werden, in der Abwehr gelten Martin Grözinger und Matthias Wolff als gesetzt. Druck von der Bank erwartet der Übungsleiter von Leon Hanreich. Weitere Alternativen sind Cedric Zimmermann, Robert Weinberger und der vom TSV Gärtringen gekommene Finn Felger. Die Fans bekommen ihre Mannschaft bei den zwei Heimspieltagen am 22. November und am 13. Dezember in der Wiesengrundhalle zu sehen.

Los geht es am Samstag (15 Uhr) aber auswärts Uhr in der Neckarhalle in Oberndorf, wo Gastgeber TV Trichtingen und der fränkische TV Eibach als Gegner warten. Der TSV Grafenau kann die Kontrahenten in deren Duell gegeneinander in Augenschein nehmen, bevor er selbst gegen sie ran muss. Dass die eigenen Partien quasi direkt hintereinander stattfinden, ist eine schwierige Situation, vor allem wenn die erste über fünf Sätze gehen sollte.