In engen Sätzen sind die Zweitliga-Faustballer des TSV Grafenau meist nicht fähig, den Sack zuzumachen. Beim Heimspieltag in der Wiesengrundhalle sollten sie diese Schwäche abstellen.
Die beiden Niederlagen gegen den die Topteams NLV Stuttgart-Vaihingen und TV Augsburg hatten die Faustballer des TSV Grafenau unter dem Strich erwartet. Ihre Situation in der Tabelle hat sich dadurch natürlich dennoch verschärft. Die Abstiegsgefahr ist bei lediglich 4:12 Punkten groß.
Noch sind einige Spieltage zu absolvieren, aber die Lage spitzt sich zu, weil der Aufsteiger qualitativ vor allem auswärts nicht in der Lage ist, in den entscheidenden Momenten zu punkten. Zu viele Sätze wurden bei einer Führung nicht durchgebracht. Nach acht Begegnungen stehen elf Durchgänge zu Buche, die mit jeweils nur zwei Bällen Unterschied verloren wurden.
Nun kommen am Samstag (13 Uhr) der TV Trichtingen und der TV Eibach in die Wiesengrundhalle, gegen die die Hinspiele trotz starker eigener Leistung jeweils mit 2:3 in die Binsen gingen. „Keine Frage, wir müssen zu Hause gewinnen, wir brauchen einen guten Tag“, weiß Spielertrainer Tobias Kaufhold. Das dürfte jedoch gegen diese Kontrahenten ziemlich schwer werden, die eine Bilanz von 8:8 und 8:4 Zählern aufweisen und relativ entspannt anreisen können. Der TSV Grafenau muss definitiv eine gewisse Nervenstärke aufbringen, um diese Hürden zu überspringen.