Der Druck auf die Faustballer des TSV Grafenau in der 2. Bundesliga wächst. Nach zwei weiteren Niederlagen ist der Aufsteiger endgültig im Abstiegskampf angekommen.
Die Befürchtungen von Spielertrainer Tobias Kaufhold haben sich am vierten Spieltag der 2. Faustball Bundesliga bewahrheitet. „Das werden zwei ganz schwere Aufgaben“, hatte der Spielertrainer des TSV Grafenau geunkt. Und in der Tat: Der Auftritt des Aufsteigers in der Hegelesporthalle in Stuttgart-Vaihingen verlief erfolglos.
„Wir wollen versuchen die Spitzenteams zu ärgern und den einen oder anderen Satz mit nach Hause nehmen“, lautete das Minimalziel. Einen Kontrahenten etwas zu entnerven, ist den Grafenauern gegen den TV Augsburg zumindest im ersten Durchgang gelungen, als sie bis zum 10:10 mithalten konnten, dann jedoch mit 10:12 den Kürzeren zogen. Eine Problematik, die beim TSV nicht ganz neu ist. Denn immer dann, wenn es richtig eng wird, fehlt der letzte Tick. Dass Tim Söns und seine Kollegen in den Abschnitten zwei und drei trotz des jeweiligen 8:11 ganz ordentlich mitgespielt haben, bringt unter dem Strich keine Punkte.
In ihrer zweiten Partie kamen die Grafenauer gegen den NLV Stuttgart-Vaihingen mit 11:5 relativ locker zu ihrem ersten Satzgewinn. Den Gastgebern steckte da noch die direkt vorangegangene Partie in den Knochen, die auch sie gegen die Augsburger verloren hatten. Nach dem Seitenwechsel berappelten sich die Einheimischen. Der TSV zog wieder einmal knapp mit 9:11 den Kürzeren, ehe er die gesamte Begegnung durch ein 7:11 und ein 8:11abgeben musste.
Die Grafenauer sind mit nun 4:12 Zählern auf Platz sieben abgerutscht und stecken punktgleich mit dem auf dem ersten Abstiegsrang liegenden TSV Unterpfaffenhofen mitten im Kampf um den Klassenerhalt. „Keine Frage, der Druck ist jetzt enorm. Wir müssen an unserem zweiten Heimspieltag punkten“, blickt Coach Tobias Kaufhold bereits auf den Samstag mit Duellen gegen den TV Eibach und den TV Trichtingen.